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Kleine Medikamentenlehre |
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Je nach Krankheitsbild und Verlauf werden auch Sie einige der unten genannten Medikamente bekommen. Bei der Einnahme Ihrer Medikamente sollten Sie sich immer genau an die Anordnung Ihres Arztes halten. |
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Regelmässige Kontrolle im Zentrum |
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Etwa eine Woche nach Ihrer stationären Entlassung erfolgt der erste Ambulanztermin. Folgende Kontrollen werden durchgeführt: Laborwerte, Blutdruckmessung, Kontrolle und Verbandswechsel der Katheteraustrittstelle, Überprüfung der Bilanz- und Blutdruckprotokolle sowie eine körperliche Untersuchung durch Ihren PD-Arzt. Die Fußknöchel werden angeschaut, um eine Ödembildung (Wassereinlagerung) auszuschließen. Selbstverständlich haben Sie die Möglichkeit, alle auftretenden Fragen mit Ihrem PD-Team zu besprechen. |
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PD-Training |
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Am 4. Tag nach der OP beginnt das PD-Training. Das PD-Fachpersonal zeigt Ihnen, wie ein Beutelwechsel durchgeführt wird, und Sie trainieren diesen Arbeitsvorgang unter Anleitung an einer Übungsschürze. Damit werden Sie und Ihr Katheter geschützt, denn die Übungsschürze verzeiht Fehler in der Trainingsphase. |
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Chirurgie und Peritonealdialyse |
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Die Katheterimplantation Die Katheterimplantation ist ein operativer Eingriff, zu dem der Patient schriftlich sein Einverständnis gibt. Der behandelnde Arzt bzw. Chirurg klärt den Patienten zuvor über Ziel und Risiko der Operation auf. Der Eingriff selbst wird meist in einer Allgemeinnarkose durchgeführt, so dass ein Gespräch mit dem Narkosearzt ebenso notwendig ist. |
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Der Weg zur PD |
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Wichtig ist grundsätzlich eine gute Aufklärung. Sicher kann Ihnen auch ein Gespräch mit anderen Dialyse-Patienten helfen. In der PD-Ambulanz findet ein ausführliches Informationsgespräch mit dem Arzt und der PD-Pflegekraft statt. Hier erfahren Sie, wie die Peritoneal- bzw. Hämodialyse funktioniert. |
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Anzeichen einer Peritonitis |
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Peritonitis, das häufigste Argument gegen die Peritonealdialyse die Bauchfellentzündung (Peritonitis). Doch mit der Einführung der Doppelbeutelsysteme, modernen PD-Lösungen und speziell eingesetztem PD-Fachpersonal hat die Peritonitishäufigkeit erheblich abgenommen. Die Behandlung einer Peritonitis erfolgt mit Antibiotika und wird heute zu über 90% ambulant durchgeführt. Die häufigsten Erreger der Peritonitis sind Hautkeime. Antibiotika werden hier als Mittel der Wahl eingesetzt. Die Behandlung dauert etwa 14 Tage. Meist wird das Medikament unter sterilen Bedingungen in den Einlaufbeutel gespritzt und erreicht auf diesem Wege das entzündete Bauchfell. |
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... beim Duschen |
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Sie können täglich duschen wir gewohnt, müssen lediglich ein paar Grundregeln beherzigen:
Benutzen Sie pH-hautneutrale Flüssigseife. Legen Sie sterile Kompressen oder ein extra Handtuch für die Katheteraustrittsstelle (KASt) sowie Ihren frischen Verband bereit.
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... beim Sport |
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Dialyse und Sport: Ein Winning Team Peritonealdialyse ist kein Hindernis für regelmäßiges Fitnesstraining Ob Winterwanderung, Kegelabend oder Tanzveranstaltung: Bewegung macht Spaß, vor allem in Gemeinschaft. Sie steigert das Selbstvertrauen und das Wohlbefinden. Sport ist ein Stück Lebensqualität, auf das auch Dialyse-Patienten nicht verzichten müssen. |
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... im Alltag |
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Auch wenn Sie Ihren Alltag weitgehend wie vor der Erkrankung leben können, sollten Sie bedenken, dass Sie an einer schweren Krankheit leiden. Es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn man die Dinge ein wenig langsamer als sonst angeht, sich Pausen gönnt und auch mal „nein, jetzt nicht!“ sagt. Vermeiden Sie Tätigkeiten, die Zug oder Druck auf den Katheter ausüben, wie das Heben oder Tragen schwerer Lasten. |
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Worauf Sie achten sollten |
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Nachteile der Peritonealdialyse |
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- 3-4 Wechsel täglich
- Permanenter Katheter
- Infektionsrisiko
- Lagerhaltung zu Hause
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Vorteile der Peritonealdialyse |
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- Leicht erlernbar
- Wird vom Patienten zu Hause durchgeführt
- Größere Unabhängigkeit und Selbstkontrolle
- Flexibles Behandlungsschema
- Weniger eingeschränkte Ernährung als bei der Hämodialyse
- Weniger eingeschränkte Flüssigkeitsaufnahme als bei der HD
- Weniger Besuche im Zentrum (alle 4-8 Wochen)
- Keine Blutgefäßpunktion
- Bessere Blutdruckkontrolle in den ersten Behandlungsjahren
- Bessere Lebensqualität
- Längerer Erhalt der Nierenrestfunktion
- Kontinuierliche, schonende Entgiftung
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Welches PD-Verfahren ist das richtige für mich? |
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Die Entscheidung, welches PD-Verfahren für Sie das beste ist, sollte mit Hilfe des standardisierten PET getroffen werden. Der Peritoneale Equilibrationstest liefert ein individuelles Ergebnis der verschiedenen Transporteigenschaften eines Bauchfells. Der Test zeigt, in welcher Zeit Giftstoffe vom Blut ins Dialysat und Zucker aus dem Dialysat ins Blut übergehen. Bei einem langsamen Austausch ist die CAPD vorzuziehen, da die urämischen Substanzen lange Verweilzeiten benötigen, um vom Blut ins Dialysat zu wandern. |
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APD |
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Automatisierte Peritonealdialyse (APD) Unter dem Begriff Automatisierte Peritonealdialyse werden alle Verfahren der PD zusammengefasst, bei denen mit Hilfe eines Dialysegerätes (Cycler) dialysiert wird. Nach intensiver Schulung durch PD-Pflegepersonal dialysiert sich der Patient selbständig jede Nacht mit einem Cycler zu Hause. Die Behandlung dauert in Abhängigkeit von der Transporteigenschaft des Bauchfells 6 bis 9 Stunden und endet in der Regel am Morgen mit einer Dialysatfüllung des Bauchraums. Diese Füllung wird abends mit Beginn der nächsten Therapie über den Cycler abgelassen. Bei diesem PD-Verfahren benötigt man 12 bis 20 l Dialyselösung. Die Verweilzeiten betragen etwa 30 bis 60 Minuten. Berufstätige und aktive Patienten ziehen diese Behandlung der CAPD vor, um tagsüber keine Beutelwechsel durchführen zu müssen. |
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CAPD |
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Bei der Continuierlich Ambulanten Peritoneladialyse führt der Patient 4 bis 5mal täglich manuell einen Dialysat-Beutelwechsel (2 bis 3 l Dialysat) unter hygienischen Bedingungen zu Hause, am Arbeitsplatz oder wo immer er sich aufhält durch (8 bis 12 l Dialysat täglich). |
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Funktionsweise der Peritonealdialyse |
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Anatomie Das Bauchfell – Peritoneum – ist eine durchblutete Membran mit kleinen Öffnungen und einer Gesamtoberfläche von ca. zwei Quadratmetern. Das Peritoneum gehört zum Infektabwehrsystem. Es kleidet den Bauchraum aus, überzieht viele Organe und ordnet sie im Bauchraum. Hier übernimmt das Peritoneum eine Schutzfunktion gegen Stöße von außen.
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