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Sorgfalt beachtet – Vorteile genutzt |
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Wie Scott, 58 Jahre, dem im Mai 2000 eine Niere transplantiert wurde, auf seine Zeit mit Peritonealdialyse (PD) zurückblickt:
Bevor ich nach Prag gezogen bin, lebte ich in Rochester im US-Bundesstaat New York. 1973 wurde bei mir während der Musterung Eiweiß im Urin und eine Glomerulonephritis, eine Entzündung der Nierenkörperchen, festgestellt. |
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Mobil mit PD: Sebastian Janke über seine Angelurlaube in Norwegen |
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Es war einmal in Amerika |
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Alles Okay mit PD,
nach anderthalb Jahren denke ich ist es an der Zeit mal einen Rückblick zu wagen und auch andere daran teilhaben zu lassen, wie es sich als PD Patient lebt und was alles so möglich ist trotz der vorhandenen Einschränkungen.
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Marko B., 34 J., schwerstbehindert |
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PD macht das Leben lebenswerter.
Marko kam 1974 mit schwersten geistigen und körperlichen Behinderungen zur Welt. Seit seinem 5. Lebensjahr lebt er in einem Heim. Die ersten Nierenbeschwerden traten Ende der 90er Jahre auf, bis 2003 ließen sie sich medikamentös behandeln, dann wurde er dialysepflichtig. Für die Eltern und die Heimleitung war es nicht leicht, ein Zentrum zu finden, dass bereit war, die Voraussetzungen für die Dialyse eines schwerstbehinderten Menschen zu schaffen, beinahe wäre nur ein dauerstationärer Aufenthalt in einer Klinik mit Dialysestation geblieben. |
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H. Krüger, 73 J.: Von PD überzeugt |
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Eigentlich war ich immer gesund. Ich hatte lediglich einen Hypertonus, aber der war mit Tabletten gut eingestellt. Natürlich habe ich nicht ständig meinen Blutdruck gemessen, aber ich fühlte mich gesund – bis ich im März 2006, da war ich 71, beim Kaffeetrinken mit der Familie bewusstlos zusammenbrach. |
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I. Lamp, 56 J.: PD aus Überzeugung |
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Es war ein wunderschöner Sommerurlaub in Schweden, traumhafte Landschaften mit idyllischen Seen und stattlichen Wäldern, ein Sommerurlaub wie schon viele zuvor – und doch sollte er diesmal mein bisheriges Leben ganz schön auf den Kopf stellen. |
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S. Janke, 25J.: Mit PD zum Angeln nach Norwegen |
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Die ersten Nierenprobleme traten bei mir bereits 1998 mit 15 auf. Im Urlaub in Norwegen war ich dauernd extrem müde und hatte auch Blut im Urin. Nach der Rückkehr bin ich dann zum Hausarzt gegangen, der mich in die Klinik überwies. Hier wurde mir gesagt, dass ich Nierenprobleme habe, aber ich bekam Tabletten und fühlte mich im Alltag nicht eingeschränkt. |
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